Du legst mich

Du legst mich in deine Träume,
Blöße legst du daneben
damit wir fallen,
bis wir uns halbblind an dich krallen.

Der unterdrückte Schrei weckte die Nacht,
die nun in uns klopft.
Wir lassen sie wie einen Voyeur stehn,
bis sie aus dem Garten geht wie ein wilder Hund.

Während du den Traum liebtest,
folgte ich der Nacht.

Als du wach wurdest,
fandest du mich in einem Rudel.
Deine Augen brannten wohl,
aber wir schliefen sicher wie Brüder.

© Alessandra Mancinelli 24.01.2004

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s