Vertaut

Du redest mit beschlagenen Hufen,
Schaum tropft mich an.
Ich rieche Deine Schritte hinter den Wolken,
Weiß und Weiß.

In rote Schleifen wickelst Du die Leichen,
verdrehte Augen sehen mich höfisch an,
wie Steine schlafen sie auf meiner Blöße,
jeder Wimpernschlag verwest auf mir.

Der Tau am Morgen flieht wie eine Herde,
nur ich streiche den Wind aus meinen Haaren,
als wüchsen Fohlen aus dem Gras.

Du wirst größer,
Du atmest für uns,
während ich mich nähe.

© Alessandra Mancinelli 24.06.2010

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